




Ansonsten habe ich gerade meine erste historische Reportage geschrieben, demnächst zu lesen in der Zeitschrift "Mare". Anstrengend, Bücher zu wälzen und das Leben eines ganzen Menschen auf einige wichtige Punkte und Momente zusammen zu dampfen! Letztendlich ist der Prozess des Schreiben aber immer wieder das, was mich mitreißt und vorantreibt - wenn ich schreibe, liebe ich meinen Beruf!
Apropos Beruf lieben: Morgen fahre ich an die Ostsee. Eine Reisereportage recherchieren. Und das sieht dann so aus: Hotels stellen Unterkunft und Logis gratis zur Verfügung, bieten auch noch ein bisschen Wellness an, und ich, ich mache mir so meine Gedanken. Wie viel Schmarotzer will ich sein?
Trotzdem werde ich die Reise genießen. Ganz bestimmt. Werde versuchen, meine Moral hintenan zu stellen, meine Verantwortung so ethisch wie möglich zu händeln (keine besonders vorteilhafte Erwähnung im Austausch gegen Wellness-Massage!) und meinen Beruf einfach mal genießen.
Apropos Beruf lieben II: Ich bereite eine größere Reise in die USA vor! Wahrscheinlich bin ich größenwahnsinnig, will in ca. vier Wochen die Stationen Florida, North Carolina und Minnesota abarbeiten. Die ersten zwei rein privat (Gasteltern und Freundin besuchen), die dritte hochgradig beruflich: werde drei Geschichten recherchieren, Interviews führen etc. Das Angenehme mit dem Nützlichen verbinden - genau darum will ich bitte keine Festanstellung!!
Euch grüßt zufrieden
Marike
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