Donnerstag, 8. November 2007

On the road

Viel zu lange nichts geschrieben.
Aber alles geht irgendwie so schnell, wenn man einen so genannten Arbeitsalltag hat.
Ich bin jetzt also im Hamburger Büro der gleichen Zeitung, in einer Art Reportage-Ressort. Und das ist viel, viel besser als Politik in Berlin! Die Leute sind super, integrieren mich, reden mit mir, stellen auch mal Fragen, sorgen dafür, dass ich was zu tun habe... Was will man mehr. Zwar muss ich mit mit Wirtschaftsthemen beschäftigen und mich ein bisschen reinfuchsen, aber es ist des Lernens ja kein Ende. Morgen wird meine erste große Reportage im Blatt stehen. Ich werde sie natürlich hier verlinken!
Ansonsten schreibe ich ein Porträt, mehrere Magazin-Geschichten, Unterhaltungs-Geschichten etc. Das ist nett, und ich komme sogar herum. Im Moment sitze ich in einem Düsseldorfer Café mit Internetanschluss. Ich hatte zwei Termine hier, einer wurde jetzt aber auf morgen verschoben, so muss ich sogar noch eine Nacht länger bleiben.
Nächste Woche fahre ich nach Dresden. Und letzte Woche war ich mit dem Firmenwagen in Brandenburg unterwegs. So ein Reporterdasein ist schon eine prima Sache.

Und in zwei Wochen ist das erste Praktikum schon vorbei - dann drücken wir alle wieder einen Monat die Schulbank. Und dann hab ich erst mal FERIEN! Im Prinzip habe ich seit September 2006 durchgearbeitet: Erst Magisterarbeit, dann Prüfungen, dann Henri-Nannen-Schule. Alles rums-bums und Knall auf Fall. Puh. Also fahre ich erst mal nach Spanien, und zwar über Weihnachten, jawoll! Und im Januar: Fahre ich nach Stockholm, juchhu! Steffi besuchen, die ja gerade ein Erasmus-Semester dort macht. Es ist zwar die dunkelste Zeit des Jahres, aber wer hat schon Angst vor Dunkelheit? Ich nicht! (Und außerdem hatte ich keine Wahl. Was kann ich dafür, dass ich ausgerechnet im Januar Urlaub habe?)
Oh wie lustig: Gerade sagte eine junge Frau am Nebentisch: "Ich hätte mich damals bei der Henri-Nannen-Schule bewerben sollen statt Jura zu studieren" - hehe! Hallo! Ich bin da! Und ja: Es ist guuuuut!

Fröhlich, frisch und frei: Marike

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