Nach vielen hunderten Stunden zuhören, diskutieren, formulieren, kürzen, umformulieren, wieder zuhören, wieder formulieren, pünktlich abgeben, Gruppenarbeit organisieren...
... noch mehr zuhören, noch mehr umformulieren, aufnehmen, schneiden, immer wieder Gruppenarbeit organisieren...

...war am vergangenen Freitag endlich, endlich FEIERN angesagt.
So sehen drei glückliche Absolventinnen - von nun an: Journalistinnen - aus!!!
(Katrin, Nicole, ich)

Wir feierten denn auch Tag und Nacht: Es begann mit einem Sekt bei der Übergabe unserer Zertifikate, ging weiter mit Vino beim Italiener und steigerte sich zu Cocktails in unserer Party-Location. In einer kleinen, feinen Bar tanzten wir uns mit unseren Gästen all den Stress vom Leibe, der uns in den vergangenen 18 Monaten auf Trab gehalten hat. Schön war's. Und anstrengend. Vor allem aber: Intensiv.
Und hier isser noch mal: mein Ex-Jahrgang.

Stoßt virtuell mit mir an: Ich bin jetzt freie Journalistin!
Habe mich in meinem kleinen Heim-Büro ganz komfortabel eingerichtet...

...und schlurfe jetzt immer mittags rüber in die Küche, um mir was Leckeres in den Ofen zu schieben. Wenn ich das will.

Überhaupt kann ich jetzt endlich alles machen, WANN ICH ES WILL. Wenn ich lange schlafe, arbeite ich abends halt länger. Will ich spazieren gehen, gehe ich spazieren. Muss ich einkaufen, kaufe ich ein - und zwar nicht kurz vor Ladenschluss, sondern irgendwann, wenn alles leer ist. Vielleicht wird mir ja mein Kosmos auch irgendwann zu klein. Momentan aber finde ich ihn einfach wunderbar.
Eine fröhliche Vorweihnachtszeit.
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